| K Ü N S T L E R - T I P P |
| Archiv IV, ArchivIII, Archiv II, Archiv I, Archiv 07 |
| Künstler 12/09 |
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Robert Farber Robert Farbers Stil hat dazu beigetragen, durch große öffentliche Aufmerksamkeit und Verbreitung seiner Arbeit eine ganze Generation von Fotografen zu beeinflussen. Von seinen neun aufwändigen großformatigen Bildbänden, auch Coffee Table Books genannt, wurden weit mehr als eine halbe Million Exemplare verkauft. Siebzig seiner Bilder wurden als Poster veröffentlicht und weltweit vertrieben. Jacqueline Kennedy Onassis brachte Farber dazu sein Buch By The Sea, welches den Art Director's Award für Farbfotografie gewann, im renommierten Verlagshaus Doubleday zu veröffentlichen.
Farbers Fine-Art-Fotografien wurden in nahezu jeder Form veröffentlicht. Seine Arbeiten wurden in Japan, Europa sowie den Vereinigten Staaten ausgestellt. Er ist sowohl Dozent am Smithsonian Institute in Washington, als auch an weiteren Universitäten und Vereinigungen der Fachwelt in den Vereinigten Staaten, Japan, Australien und Europa.
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| Künstler 11/09 |
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Natascha Auenhammer in Wien geboren und aufgewachsen, Studium der Rechtswissenschaften,
danach berufliche Der Busen - ganz nüchtern betrachtet - die Brustwölbung, die Einbuchtung zwischen den Brüsten, aber auch schon nach Brockhaus der Sitz der Empfindungen und des Gefühls - ist in mannigfaltiger Hinsicht ein faszinierendes Objekt. Wir alle verbinden mit dem Gedanken an Busen unterschiedliche Assoziationen - Weiblichkeit, Ästethik, Erotik, Liebe, Sex, Wärme, Geborgenheit und dergleichen angenehme Empfindungen |
| Künstler 10/09 |
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Alfred Resch In sich ständig abwechselnden Phasen entstehen Skulpturen,
Objekte, Collagen, Fotografien, Land Art, Malereien und Installationen.
So entstehen z.B. eine Serie funktionierender Steinradios unter dem Titel
Wellenfänger, überarbeitete Weltraum- und Satellitenfotos
unter hinauf-hinunter, ein phosphoreszierendes Weinfass raus-ch,
ein Klangluster der akustisch begleitet, eine Dusche
für die europäische Wasserscheide, eine Landschafts-Tastatur
und digitale Spuren im unzugänglichen Hochgebirge. Seit
dem Jahr 2000 Intensivierung der Ausstellungstätigkeit, Teilnahme
an Wettbewerben, Ladungen zu Kunst am Bau Projekten und Land Art Symposien.
2004 Verleihung des Kendrion Kunstpreises, Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen
im In- und Ausland. |
| Künstler 09/09 |
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Samuel David Sinclair Der 1979 in Hamburg geborene Künstler lebt und arbeitet
seit 1996 in Wien. Nach einer Ausbildung zum Fotografen an der Graphischen
Lehr- und Versuchsanstalt Wien spezialisierte er sich auf die Faksimilierung
von Kunstwerken, für namenhafte Museen und Nach den Versuchen die Wirklichkeit möglichst scharf
und drei dimensional dazustellen, folgt seit 2008 der Versuch, durch genaues
Beobachten der Umwelt Geschichten zu erzählen. Wobei die Geschichten
im Kopf des Betrachters frei entstehen sollen. Deshalb wünscht sich
der Künstler, dass wir die |
| Künstler 08/09 |
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Merta Regina 1947 geboren, absolvierte Regina Merta die HBL Herbststraße (Modeschule). Schon früh wurde die Bildende Kunst zu ihrer Leidenschaft. Das Leben, die Natur, Elemente, Geist und Seele sind ihre Themen. Als Techniken bevorzugt sie Acryl, Öl, Aquarell, Kohle, Rötel, Bleistift und Mischtechniken. 2004 eröffnete sie ihr eigenes Atelier und begann mit Ausstellungen u. a.: Museum im Minoritenkloster Tulln, Schloß Wilhelminenberg Wien, Galerie Time Wien, Galerie am Rathausplatz Erste Bank Tulln, Stadtgalerie Purkersdorf, Palais Ferstl Wien, Altes Rathaus Wien |
| Künstler 07/09 |
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Prof. Mag. Martina Schettina 1961 geboren in Wien. 1979 - 1983 Studium Mathematik und
Physik, Lehramtsprüfung 1983. Von 1984 - 2007 Professorin am Wiener
Albertus Magnus Gymnasium. Seit 1989 Künstleratelier in Langenzersdorf
bei Wien. Somerakademien in Geras: 1993 bei Prof. Ulrich Gansert (Prof.
an der Akademie der bildenden Künste Wien), 1994 Peter Sengl, 1995
Hubert Aratym. 2007 Seminar bei Prof. Mag. Art. Xialolan Huangpu. |
| Künstler 06/09 |
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Inge Clayton Inge Clayton lebt und arbeitet in London und hat im Camden
Arts Centre Malerei und Druckgraphik studiert. Zu den Arbeiten: Ihre nackten oder halb bekleideten Frauengestalten versprühen trotz offensichtlicher Verletzlichkeit eine kraftvolle Vitalität. Unbefangen, selbstbewusst und amüsiert blicken sie auf den Betrachter und berühren dadurch einige dunklen Seiten seiner Seele. Sie sind keine Opfer männlicher Unterdrückung, sondern unabhängig und frei zu wählen oder abzulehnen. |
| Künstler 05/09 |
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Nina Maron Mit Nina Maron erleben wir eine selbstbewußte Vertreterin
der jüngsten Künstlerinnengeneration, auf die wir hier in Berlin
förmlich gewartet haben. Der österreichische Humor ist bei uns
beliebt, weil er im Gegensatz zum Berliner Humor leichter, schärfer
und selbstkritisch ist, auch nicht so verletzend. Bei dieser Form des
Humors geht es um die feinen Unterschiede. |
| Künstler 04/09 |
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Alexander Wolff Die Frage nach den Möglichkeiten von Malerei hat der
Berliner Künstler Alexander Wolff auch für seine aktuelle Ausstellung
in der Galerie Mezzanin wesentlich als eine von Kontext und Wahrnehmung
ausformuliert. Seine charakteristische, konzeptuelle wie sinnliche Beschäftigung
mit Stoff und Farbe steigert er dabei zu einer variablen Gesamtinstallation,
in der sich Raum, Rahmen, Bild und Material gegenseitig durchdringen.
Dies geschieht auf mehreren Ebenen: |
| Künstler 03/09 |
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Manfred Grübl Manfred Grübls Performances finden außer Programm statt. Sie sind unangemeldet und nutzen den gesellschaftlichen Trubel der Vernissagen für lautlos-unspektakuläre Interventionen. Wenn die Kuratoren und Veranstalter meinen, endlich alles getan zu haben, um der Öffentlichkeit das Feld überlassen zu können, beginnt für Grübls Protagonisten die Arbeit. Sie tauchen auf, wenn auch die anderen Besucher kommen, verteilen sich einzeln im Raum und formieren sich nach vorgegebener Regie, einander durch Körperstellung und Blickrichtung zugewandt. Wie ein erstarrtes Ballett in der bewegten Menge spannen sie dabei ein imaginäres, geometrisch in sich geschlossenes Feld im Raum auf. Sind die Ausstellungsräume mit Menschen gefüllt, ist im Trubel des Geschehens die Gesamtstruktur der Performance nicht unbedingt wahrnehmbar. Erst wenn sich im Laufe und mit dem Ende der Vernissage der Raum allmählich wieder leert, zeichnet sich für die Ausdauernden unter den Besuchern das Feld der Performer deutlich ab. |
| Künstler 02/09 |
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Peter Friedl Peter Friedl verließ Österreich 1982 im Alter von 22 Jahren. Danach wohnte er unter anderem bei Venedig, in Argentinien, und in Wien. Seine Arbeiten lassen sich am ehesten der Konzeptkunst zuordnen. Während die Themen seiner Arbeiten durchgängig politisch sind, verweigert er sich einer direkten Haltung zu den aufgeworfenen Fragen. Diese Distanziertheit wird durch den ironischen Ausdruck verstärkt. So brachte Friedl während der Biennale in Venedig 1993 um den Ausstellungsort Giardini Publicci 400 Poster mit der Aufschrift I survived the German Pavilion an. Im deutschen Pavillon war die Installation "Germania" von Hans Haacke zu sehen, der den Steinboden des Pavillons zertrümmert hatte, und so die Brüchigkeit der deutschen Kultur thematisierte. Der Pavillon war 1938 von Ernst Haiger im neoklassizistischen Stil umgebaut worden. Durch den Gebrauch des Wortes survive, der im englischen Sprachraum im Kontext der NS-Zeit primär für Überlebende des Holocaust reserviert ist, beging Friedl einen subtilen Tabubruch. Er selbst sah darin nur eine "liebevoll kritische Infragestellung der Haacke-Rechthaberei".[2] Der Durchbruch in der Kunstwelt gelang Friedl 1997 mit der Teilnahme an der Documenta mit den Arbeiten Kino und Dummy. Für Kino ließ er an der neuen Ausstellungshalle der documenta am Friedrichsplatz die Leuchtbuchstaben "Kino" anbringen. Die Installation Dummy befand sich in einem Schaufenster in einer Fußgängerunterführung neben der von Christine Hill betriebenen Volksboutique. Gezeigt wurde ein Video, in dem ein Mann (Friedl selbst) vergeblich versucht, Zigaretten aus einem Automaten zu ziehen. Der Mann wird über seinen Misserfolg wütend, stößt und tritt den Automaten, und wendet sich ab. Ein Junkie, der neben ihm steht, versucht nun vergeblich, den Mann anzuschnorren. Der Junkie wird über seinen Misserfolg wütend, und tritt den Mann. Friedl lebt und arbeitet in Berlin, gibt jedoch seinen Wohnort seit einigen Jahren als "in situ" an. |
| Künstler 01/09 |
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Bianca Regl Bianca Regls Arbeiten sind vielfältig. Nicht nur unterschiedliche Themen bestimmen das figurative Werk der Malerin, sondern auch unterschiedliche Bildträger: Hinterglasmalerei, Miniaturbilder auf Balsaholz und großformatige Leinwände stehen selbstverständlich nebeneinander. In ihrem Werk spielt die Zeichnung häufig als Studie eine Rolle, sie aber ausschließlich als Entwurfsskizze zu betrachten würde die Kraft der singulären Blätter beschneiden. Die graphisch-zeichnerische Darstellung weicht in den großen Arbeiten einer gestisch vehementen Setzung des Pinselduktus. Auf den Bildflächen, die teils nicht größer als Zündholzschachteln sind, erzählt Bianca Regl Geschichten, die oft im Alltäglichen fußen und sich zum Teil ironisch mit ihrer Heimat Österreich auseinander setzen. Aus den Tourismus-Prospekten der Alpenregionen entnommene Heimatallegorien werden mit feinem Pinsel auf die Balsaholz-Unterlage übertragen. Die grasende Kuh in der Bergkulisse findet sich dabei ebenso wie die spielenden Kinder am Brunnen einer Alphütte. Eine Heidi-Idylle entsteht. Die Figur spielt dabei stets eine entscheidende Rolle. Denn wenn in der alpenländischen Version die Trachtentradition zum Zug kommt, so sind es in anderen Arbeiten Urlauber in Italien, die Eis essend vor einer Gelateria sitzen oder sich sonnen im ausgeborgten Tretboot auf dem Meer: die sensible Beobachtung des Alltags liefert die Grundlage für das Repertoire der jungen Künstlerin. Feinsinnig sind die Arbeiten also nicht nur auf Grund ihrer graphisch exakten, miniaturhaften technischen Ausführung. Man könnte fast sagen, dass Bianca Regl die Tradition der mittelalterlichen Buchmalerei à la Gebrüder Limburg in einem alltäglichen Realismus aktualisiert, wie er uns auch sonst in der jungen Malerei entgegentritt. |