
Museum Biedermann Back to the Roots
David Nash, Werner Pokorny, Jinmo Kang, Unen Enkh
Für die Künstler David Nash, Werner Pokorny,
Jinmo Kang und Unen Enkh hat der Ausstellungstitel der Gruppenschau
im Museum Biedermann Back to the Roots eine doppelte Bedeutung.
Denn alle vier Bildhauer arbeiten auf eine wie auch immer geartete Weise
mit Holz und anderen natürlichen Materialien, wie Stein oder auch
Filz und Pferdehaar, und thematisieren so zugleich die Zugehörigkeit
des Menschen zur Natur. Ihre Motivation ist dabei jeweils eine andere.
Wenn Unen Enkh mit Filz, Rosshaar, Kordel und Draht fragil wirkende
Objekte schafft, ist dies für ihn auch immer eine Auseinandersetzung
mit seiner Herkunft und der nomadischen Lebensweise der Mongolen. Werner
Pokornys Auseinandersetzung mit einem Formenvokabular, das auf die grundlegenden
menschlichen Bedürfnisse wie Wohnen und Vorraten zurückgeht,
steht hingegen eng mit dem Antagonismus von Natur und Zivilisation in
Verbindung, wie er in den 1980er Jahren formuliert wurde. Während
der Südkoreaner Jinmo Kang in seinen Baum- und Steinporträts
aus Metall oder Spiegel der Natur seine
Referenz erweist. In David Nashs Werken indessen löst sich einerseits
seine Beschäftigung mit der amerikanischen Land-Art ein und andererseits
das unmittelbar sinnliche Vergnügen, in der Natur zu arbeiten.
Der Brite hat Bilder in die Landschaft gesetzt, die sich dem Wachstum
und Vergehen der Natur unterwerfen. Die Publikation vertieft mit Essays
die Beschäftigung mit den Arbeiten und zeigt auf, dass ein Weg
zurück zu den Wurzeln über die Kunst führt.
Museum Biedermann Back to the Roots - David Nash, Werner
Pokorny, Jinmo Kang, Unen Enkh
2011. Hg: Margit Biedermann Foundation.
Texte von Christoph Bauer, Simone Jung, Werner Meyer, Bettina Schönfelder,
Tobias Wall.
128 Seiten, 28 x 24 cm, deutsch, englisch, 58 Farbabbildungen, Hardcover,
Fadenheftung.
28,00 EUR / 44,00 SFR
ISBN 978-3-86833-070-0
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09/10
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Im Dialog – Erich Hauser zum Achtzigsten
Als sich Erich Hauser (1930–2004) in den 60er Jahren entschloss,
als freier Künstler zu arbeiten, gelang ihm ein Einstieg nach Maß.
Bereits 1964 stellte er an der documenta aus, zwei weitere Teilnahmen
sollten folgen. 1969 erhielt er auf der Biennale von São Paulo
den großen Preis.
Schon früh wurde er von Sammlern wahrgenommen, etwa von Dieter
Grässlin und Siegfried Weishaupt. Der Ulmer
Sammler hielt ihm die Treue, so dass die Doppelausstellung, die die
Kunsthalle Weishaupt und die Kunststiftung Erich Hauser mit dem Ulmer
Museum anlässlich Hausers 80. Geburtstag veranstalten, ein Werkspektrum
von den 60er bis zu den 80er Jahren zeigen kann.
Hausers geometrische Skulpturen aus Edelstahl trafen den Zeitgeist.
Sie waren kühn genug, um für den Fortschrittsoptimismus
zu stehen und makellos genug, um die Idee des technoiden Zeitalters
zu repräsentieren. Kein Wunder, dass Erich Hauser zu einem der
bedeutendsten Bildhauer Deutschlands wurde und seine Arbeiten immer
noch sehr präsent im öffentlichen Raum sind. Die Doppelausstellung
in Ulm wird nun sein Werk in Dialog treten lassen mit anderen Vertretern
der 60er und 70er Jahre (nur Maler).
Im
Dialog – Erich Hauser zum Achtzigsten
2010.
Hg.: Jürgen Knubben; Texte:
Robert Kudielka, Gerhard Breinlinger, Heiderose Langer, Martin
Mäntele, Harry Schlichtenmaier
216
Seiten, 120 Abb., 29 x 24,5 cm, Hardcover, Fadenheftung
28,00
EUR / 44,00 SFr
ISBN
978-3-86833-055-7
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02/10
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Claudia Rogge, A Retrospective
Kernthema der Arbeiten von Claudia Rogge (*1968 in Düsseldorf)
ist das Verhältnis von Massengesellschaft und Individualismus,
zweier sich scheinbar paradox gegenüberstehender Phänomene.
Die Opposition von Masse und Individuum wird durch die Künstlerin
ad absurdum geführt, indem sie selbst den Individualisten als Vertreter
von Rollenkonzepten erkennt und darstellt. Internationale Aufmerksamkeit
erfuhr sie bereits mit den Projekten mob il 1 und mob il 2 . Mit einem
eigens für ihre Installationen gebauten gläsernen Lkw reiste
sie durch Europa. Eine der im Lastwagen »beherbergten« Installationen
bestand aus einem 5000-fach vervielfältigten Abguss eines Babykopfes.
In ihren Fotoarbeiten entwickelt sie ihre Thematik fort und konzipiert
eine einzigartige Methodik. Sie choreografiert Bilder, die wie ein »single
shot« erscheinen, ihre komponierten Massen resultieren jedoch
aus einer Vielzahl von individuellen Einzelbildern.
Claudia Rogge
A Retrospective
Interview mit der Künstlerin von David Galloway, Text von David
Galloway, Thomas W. Kuhn, Gestaltung von Dieter Thiel
Deutsch, Englisch, Russisch
2010. 128 Seiten, 176 Abb., davon 144 farbig, 3 Klapptafeln
30,70 x 26,50 cm
gebunden
Lieferbar
ISBN 978-3-7757-2574-3
http://www.hatjecantz.de/controller.php?cmd=detail&titzif=00002574
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11/09
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Einblicke
in die Sammlung Biedermann
Was für Sammler gilt, sollte auch für Kunstbetrachter gelten:Auf
die Neugierde kommt es an. Margit Biedermann hat sich immer von der
Neugierde leiten lassen und in den letzten 30 Jahren eine Sammlung zusammengetragen,
die einerseits diese Anfänge reflektiert, die andererseits sehr
eigene Wege gegangen ist. So finden sich unter den 900 Werken viele
Vertreter der 1980er Jahre, etwa Maler der
„Neuen Wilden“ wie Helmut Middendorf und Rainer Fetting.
Vertreten sind aber auch Künstler der römischen Schule wie
Nunzio di Stefano und Pierro Pizzi Cannella, ein umfassender Komplex
an Bildern und Skulpturen, etwa von Pierre Soulages oder David Nash,
besteht zur Farbe Schwarz. In der Vergangenheit waren gelegentlich Werke
aus der Sammlung in anderen Museen zu sehen. Nun zeigt
man erstmals das gesamte Spektrum im neu eröffneten MUSEUM BIEDERMANN
in Donaueschingen im Rahmen der
Eröffnungsausstellung „Selection – Einblicke in die
Sammlung Biedermann“ mit Werken von 26 Künstlern.
Privatmuseen stehen oftmals für eine eigene Handschrift und eine
Unabhängigkeit von ästhetischen und kulturpolitischen
Vorgaben. Diese Chance wird mit dem neuen Museum ergriffen: Der Ort,
verspricht die Sammlerin, wird
neue Impulse setzen. Denn die Neugierde bleibt.
Selection - Einblicke in die Sammlung Biedermann
Hg.: Margit Biedermann Foundation
Text: Simone Jung, deutsch / englisch
modo Verlag
116 Seiten, 54 Farbabbildungen, 28 x 23 cm
Hardcover, Fadenheftung
25,00 EUR / 42,00 SFR
www.museum-biedermann.de
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09/09
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Wien.
Stadt der Museen. Von der Albertina bis zum Zoom
nicht alle Museen sind Musentempel. Aber sehenswert sind sie trotzdem
allemal. Ob groß oder klein, sie sind alle mit Liebe und viel
Engagement gemacht und damit von individueller Bedeutung. Und auszahlen
tut sich's allemal: Über fünf Millionen Menschen besuchen
Jahr für
Jahr die Museen in Wien.
Diese „wienfacette" führt durch die beliebtesten und skurrilsten
Museen der Stadt und eignet sich bestens als handlicher Reiseführer
durch die Lange Nacht der Museen, die heuer am 3. Oktober 2009 über
die Bühne geht.
Wolfgang Lamprecht vermittelt den Leserinnen und Lesern die wesentlichen
Informationen zu ausgewählten Exponaten und gibt Einblick in die
Geschichte des musealen Wiens. Ein Must für kulturinteressierte
Stadtbewohnerinnen und -bewohner!
Der Autor Wolfgang Lamprecht, 1964 in Linz geboren; Studium der Publizistik
und Kommunikations-, Theater- und Musikwissenschaften. Chefredakteur
von k2-Kulturmagazin für Centrope, Autor zahlreicher Fachbeiträge
und Bücher,
Head of Corporate Communications des Bank Austria Kunstforums.
http://www.metroverlag.at
Wolfgang Lamprecht,
„Wien. Stadt der Museen. Von der Albertina bis zum Zoom",
in der Reihe: „wienfacetten", Metroverlag, 128 Seiten,
ISBN 978-3-902517-24-1
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07/09
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Auf
dem Strich - Paul Flora im Film
Es gibt sie immer wieder – die Menschen, die ohne großes
Aufsehen ihr ureigenes Glück finden, ihren Weg gehen, beharrlich
und erfolgreich. Paul Flora, der Meister des Federstrichs, der Meister
der Radierung – eine Suche nach dem Geheimnis, seinem Leben so
nahe zu kommen, wie es Paul Flora als Künstler und Mensch lebt.
http://www.polyvideo.at
FSK: freigegeben ohne Altersbeschränkung
Disk: DVD 5
Bild: Farbe, PAL, 16:9
Sprache: Deutsch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch
Länge: 52 Minuten plus Extras
Extras: Biografie und Fotoalbum
Buch und Regie: Eva Testor
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06/09
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Blick
in die Vergangenheit
Wolfgang Rose, Künstler aus Blomberg und Veranstalter der Blomberger
Kunstmauer, bringt in den kommenden Tagen sein erstes Buch auf den Markt.
Er beschreibt seine malerische Entwicklung von 1987 bis 2007 und lässt
über 20 Jahre seines künstlerischen Schaffens Revue passieren.
Die Idee zum Buch entstand aus der Tradition des Künstlers, zu
jedem seiner Bilder stets einen Text hinzu zu fügen. »Um
für mich festzuhalten, warum und wie ich das Bild gemalt habe«,
so Rose.
Mit der entstandenen Vorlage zum Buch machte sich der Künstler
dann auf den Weg zu einer Blomberger Druckerei. »Es war mir wichtig,
dass ein Blomberg-Buch auch in Blomberg gedruckt wird.« Außerdem
sei der Preis ausschlaggebend gewesen, da Rose das Buch nicht übermäßig
teuer machen wollte.
http://www.wolfgangrose.de
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05/09
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Du
Engel Du Teufel
Die Geschichte einer großen, einer ungleichen Liebe: Alfred Kubin,
der bedeutende Zeichner und Autor des Romans Die andere Seite, und Emmy
Haesele, die Frau eines Landarztes, die durch Kubin zur Künstlerin
wurde. Während für den Frauenhelden Kubin Haesele nur eine
von vielen Geliebten war – die leidenschaftliche Liaison dauerte
kaum drei Jahre –, veränderte für sie die Begegnung
ihr ganzes Leben. Obwohl sie an dieser Beziehung, an allen späteren
Zurückweisungen, fast zugrundeging, hat sie ihre Liebe über
alle persönlichen Katastrophen hinweg bis zum Tod bewahrt.
Brita Steinwendtner erzählt die Lebensgeschichte dieser ungewöhnlichen
Frau als packendes Zeitdokument des kriegserfüllten und schicksalbildenden
20. Jahrhunderts als detailgetreue Biographie, die einen anderen Blick
auf Alfred Kubin wirft, und als poetische Erzählung, die das Abenteuer
einer bedingungslosen Liebe in Glück und Erniedrigung, Erfüllung
und Erinnerung nachzeichnet.
http://www.haymonverlag.at
Brita Steinwendtner
Du Engel Du Teufel
Emmy Haesele und Alfred Kubin - eine Liebesgeschichte
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04/09
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Katalogpräsentation
Linda Bilda
„Zukunft und Ende der goldenen Welt“ geht der Frage nach,
ob die Ökonomie die Realität der Welt ist, oder eine Idee,
die Realität produziert. In der Ausstellung versucht Linda Bilda
auf geschickte und witzige Art, nämlich in Form eines Comics, einen
konkreten Beitrag zur Analyse unserer Welt zu leisten.
Comics sind ein Medium, das aus Sicht der Künstlerin sehr gut
die irrationalen Aspekte von politischen Vorgängen und gesellschaftlichen
Zuständen erfassen und sie in verschiedenen Arten von Bild/Text-Verknüpfung
aufzeichnen kann.
Unter dem Titel „Keep it real“ gibt der Salzburger Kunstverein
Comics und Texte der letzten 20 Jahre von
Linda Bilda heraus. Am 2. April 2009, 19 Uhr, wird dieses Werkverzeichnis
als „The Ultimative Collection“
in Form einer szenischen Lesung aus verschiedenen Comics präsentiert.
„Wir haben es zugelassen, dass Kunst als etwas vollkommen Überflüssiges
betrachtet wird. Richtig jedoch
ist, dass ohne Kunstproduktion, wie vor allem Filme, Musik, Literatur
und Bilder, die Gesellschaft
auseinander brechen würde und niemand mehr arbeiten, leben oder
glücklich sein könnte.“ Linda Bilda
http://www.salzburger-kunstverein.at/
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02/09
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10
Jahre Galerie im Taxispalais
Nach zehn Jahren hat Silvia Eiblmayr Ende 2008 ihre Tätigkeit
als Leiterin der Galerie im Taxispalais beendet. Derzeit ist sie mit
VALIE EXPORT eine der Kommissärinnen des Österreich Pavillons
auf der 53. Kunstbiennale Venedig.
Zum Programm der Galerie von 1999 bis 2008 ist folgende Publikation
erschienen:
10 Jahre Galerie im Taxispalais
Dokumentation 1999-2008
Hg. Silvia Eiblmayr, Galerie im Taxispalais, Innsbruck
Skarabaeus Verlag, Innsbruck 2008
336 S., zahlr. Farbabbildungen
Unter der Leitung von Silvia Eiblmayr wurde in der Galerie im Taxispalais
eine vielschichtige, internationale Programmatik verfolgt – in
Ausstellungen zu künstlerisch wie gesellschaftlich relevanten Themen
und Einzelausstellungen, in denen viele der KünstlerInnen erstmals
umfassend gezeigt wurden. Die Publikation präsentiert eine prägnante
Zusammenschau der Ausstellungen sowie der zahlreichen begleitenden Vorträge,
Symposien Performances und Konzerte. In den Texten von Christiane Erharter,
Nataša Ilic', Georg Schöllhammer und Romana Schuler werden
die konzeptuellen Schwerpunkte der Galerie nachvollzogen und in ihren
lokalen wie internationalen Bezügen thematisiert.
http://www.galerieimtaxispalais.at
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01/09
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Künstler(er)leben
18 Atelierbesuche
Man kennt sie, namhafte Künstler, vielfach ausgestellt in Galerien
und Museen, kritisiert und besprochen in Kulturrubriken nationaler wie
auch internationaler Zeitschriften.Sie haben Monika Uzman und Harald
Eisenberger ihre Türen geöffnet, gestatteten ihnen Einblicke
in ihre Ateliers, Werkstätten und manchmal sogar in ihre ganz privaten
Wohnräume. In den Gesprächen erzählten sie, was sie inspiriert,
wie sie arbeiten und wie die Kunst ihr Leben gestaltet oder ihr Leben
die Kunst. Und sie ließen einen Blick hinter die Kulissen werfen,
und für einen Moment an ihrer Arbeit teilhaben. In Künstler
(er)leben sind diese einzigartigen Begegnungen aufgezeichnet in einfühlsamen
Worten und einprägsamen Bildern und lassen so auch den Leser, die
LeserIn Einblick nehmen in die faszinierende Welt der porträtierten
Künstler.Eine kleine Auswahl: Alois Mosbacher in einer ehemaligen
Hinterhoffabrik, ein Raum mit hohen Fenstern und Stellwänden; Gabi
Trinkaus in einer lichtdurchfluteten Altbauwohnung, hoch über den
Alleen der Praterstraße;Günther Brus in seinem kleinen, eigens
für seine Arbeit gebauten Ateliershäuschen, umgeben von grünen
Wiesen; Peter Sengl in seiner zentrumsnah gelegenen Fabriksetage der
ehemaligen Wiener Werkstätten. Dokumentiert in einzigartigen Bildern
und informativen Texten gibt dieses Buch Einblick in die faszinierende
Welt der porträtierten KünstlerInnen, wie:
Gerald Brettschuh, Günter Brus, Wolfgang Hollegha, Sabina Hörtner,
Karl Karner, Eva Mayer, Rudi Molacek, Alois Mosbacher, Josef Pillhofer,
Rondo Graz, Kurt Ryslavy, Hubert Schmalix, Martin Schnur, Peter Sengl,
Erwin Talker, Gabi Trinkaus, Markus Wilfling und Erwin Wurm.
Monika Uzman
Geboren 1954 in Wien, zahlreiche längere Auslandsaufenthalte (davon
15 Jahre in Istanbul, wo sie hauptsächlich Wohnungen einrichtete),
Sensalin in einem privaten Auktionshaus und freie Autorin für Lifestylebücher
und Architekturzeitschriften, lebt in Wien.
Harald Eisenberger
Geboren 1971 in Graz, fotografische Ausbildung in der Steiermark, Absolvent
der Werbeakademie in Wien, 2-jährige fotografische Tätigkeiten
in Deutschland, Australien, USA, Russland, Italien u. a. Internationale
und nationale Tätigkeiten im Bereich Werbung, zahlreiche Veröffentlichungen
in europäischen Lifestyle-, Wohn- und Sportmagazinen, diverse Buchprojekte
u. a. "Afrika! Afrika!", "Zu Gast bei Andre Heller". Lebt in Wien und
der Steiermark.
Monika Uzman - Harald Eisenberger
Künstler(er)leben
18 Atelierbesuche
184 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7011-7640-3
€ (A) 39,90, € (D) 38,70, sFr 67,70
AMAZON:
http://www.amazon.de/K%C3%BCnstl-er-leben-18-atelierbesuche/dp/370117640X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1226500436&sr=1-1
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11/08
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Stille
Erde Lesung von Roland Linowski Ausstellung von Bernd Lehmann
Roland Linowski hat einen Roman geschrieben, der den ehemaligen sowjetischen
Botschafter in der Bundesrepublik, Valentin Falin, tief beeindruckt
hat. Zur Buchmesse im Oktober wird „Stille Erde“ nun auch
auf russisch erscheinen. Das Thema von „Stille Erde“, das
Aufeinandertreffen von Deutschen und Russen im Zweiten Weltkrieg, ist
gerade für unsere Region von besonderer Bedeutung, liegen auf dem
„Friedhof der Namenslosen“ doch rd. 30.000 sowjetische Kriegsgefangene
begraben.
Der in Bad Fallingbosteler geborene, heute in Tewel lebende Künstler
Bernd Lehmann hat atmosphärisch dichte, eindringliche Radierungen
zu diesem Buch geschaffen. Sie unterstreichen den Rang, den er sich
mittlerweile in der Kunstszene erarbeitet hat. Dafür zeugen auch
Aufträge von Rolls Royce und Airbus.
Über das Buch: Als die Deutschen das russische Dorf Tichaja Semlja
(Stille Erde) besetzen, kommen sie nicht mit Panzern und Kanonendonner,
sondern mit vielen Pferden. Deutsche und Russen wissen nichts voneinander,
sind verunsichert von der Kriegspropaganda und begegnen einander misstrauisch.
Schon bald erkennen sie in ihrem Gegenüber den pflügenden,
den sich plagenden Bruder. Gegen die Befehle deutscher Generäle
und russischer Partisanenführer lernen es deutsche Bauernsöhne,
die in einer Veterinärkompanie dienen und alte Russen, als einsichtige
„Feinde“ zu überleben. 18 Monate herrscht im Dorf Frieden.
Doch welcher Krieg, mit seinem Appetit auf Menschenblut und Menschenglück,
kann das ungestraft dulden?
Der Autor, Jahrgang 1941, schreibt über das Leben von Russen und
Deutschen. Er erzählt die Geschichte zweier russischer und zweier
deutscher Familien, deren Schicksale mit dem des Dorfes Tichaja Semlja
auf eine erstaunliche Weise verknüpft sind.
Fernab des Schlachtenlärms und misstrauisch gegen verordnete Geschichtsbilder
sucht er nach den Wurzeln von Ereignissen, die liebenswerte Menschen
in erbitterte Feinde verwandelt haben und stellt die Frage, ob Deutsche
und Russen alle erforderlichen Schlussfolgerungen aus dieser Katastrophe
gezogen haben. Er hat Zweifel. Jeder Krieg beginnt mit Gleichgültigkeit
gegenüber Mitmenschen, beginnt in wirren oder verblendeten Köpfen.
Er beginnt dort mitten im Frieden.
Film von der Veranstaltung.
Bitte klicken: Bernd
Lehmann Radierungen STILLE ERDE
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